Donnerstag, 30. Oktober 2014

In der Weihnachtsbäckerei ~ Rolf Zukowski

28.10.14, 19:39, Hastings
Nachdem wir jetzt drei Wochen lang immer nur 1 oder 2 Tage pro Woche gearbeitet haben, geht es jetzt endlich wieder los. Heute, Dienstag, waren Vici und ich wieder bei Gus auf dem Apfelbaum Orchard. Die Bäume haben nun Blüten und Blätter (Alliteration!), diese müssen wir abschneiden damit die Energie nicht für die Blüten aufgewendet wird, sondern in das Wachstum investiert wird. Die Arbeit ist total einfach, am liebsten würden wir das machen bis wir weiter reisen. Aber wir haben heute schon das halbe Feld geschafft. Und man bekommt weder Blasen an den Fingern noch Rückenschmerzen. Wir haben Gus gleich gefragt, ob es danach noch mehr zu tun gibt und er meinte zum Glück, dass wir noch diese und vielleicht nächste Woche beschäftigt sein werden.
Am Wochenende waren wir noch zwei Mal am Ocean Beach (ja, wir lieben diesen Strand) und haben außerdem Weihnachtskekse gebacken. 


Ja, das war meine Idee. Es hat geregnet und keiner hatte Lust irgendetwas zu tun, also hab ich alles was wir so hatten (größtenteils Schokolade) zu einem Teig gemixt und mit Vici zusammen weihnachtliche Formen wie Vierecke, Kreise, Sonnen und Herzen ausgeschnitten. Und dann alles Mögliche draufgetan: Chiliflocken, Käse, Marmelade, Kokoslikör, selbstgemachter Karamel, Kaffeepulver, Kakao, Zimt, Müsli, Erdnussbutter,... Letztendlich haben fast alle Plätzchen gleich geschmeckt. Aber darum geht es ja nicht. Chrissy, der Grinch unter uns, hat sich aufs Kekse ESSEN beschränkt. Und darin war sie so gut, dass wir zwei Tage später wieder backen "mussten". Es hat eh wieder geregnet.
Alex, Karen und die beiden deutschen Jungs (Moritz und Nikolas) haben sich übers Wochenende ein Auto gemietet und waren irgendwo Campen, jedenfalls waren sie die ganze Zeit weg, was wir seeeehr genossen haben. Jetzt sind Alex und Karen weg (ohne sich verabschiedet zu haben oder die gigantische Bierflaschen Sammlung, die den ganzen Esstisch eingenommen hat, weggeräumt zu haben, wie versprochen...)
Moritz und Nikolas haben direkt Alex Angewohnheiten übernommen, nämlich absolut gar nichts zum Haushalt  beizutragen. Wir haben das boykottiert, indem wir ebenfalls nicht mehr abgewaschen haben und siehe da, nach ein paar Tagen haben sie die Botschaft verstanden und während wir arbeiten waren alles aufgeräumt und sauber gemacht. Geht doch!
31.10.14
Heute, an Halloween, ist Horrorfilme gucken angesagt. natürlich mit Pizza, ist ja Freitag. Und Sonntag wird Chrissy 19, also wird gefeiert. Im Moment machen wir Bud Rubbing, das heißt wir rubbeln die Blätter und Knospen von den Stämmen der Apfelbäume ab. Hoffentlich haben wir damit noch eine Weile zu tun.

Dienstag, 21. Oktober 2014

This is when the feeling sinks in ~ Taylor Swift

22.10.14, 12:37, Hastings
Samstag Morgen sind Ilario und Sebi abgereist. Das ist allen schwer gefallen, es war eine tolle Zeit. Aber wir wollen in Kontakt bleiben und uns auf jeden Fall noch einmal treffen, auch wenn sie jwtzt auf einer Farm, 4h von hier entfernt leben. Nachdem sie dann irgendwann mal ihren ganzen Kram zusammen gepackt haben (in Umzugskartons!) und weggefahren sind, meinte ich gerade dass sie bestimmt gleich wieder da sind, weil sie irgendwas vergessen haben. Die ganze Zeit über, die wir hier mit ihnen gewohnt haben sind sie nicht einmal aus dem Haus gegangen ohne nochmal wieder zu kommen. Ein paar Minuten später kamen die beiden dann tatsächlich reingestürmt und haben alle in eine Gruppemumarmung gezogen, sie hatten nichts vergessen aber sie wussten das wir davon ausgehen.
Danach waren wir alle relativ deprimiert, bis auf Alex natürlich, den scheint es überhaupt nicht zu stören dass seine "Bros" jetzt weg sind. Sonntag sind zwei neue Jungs gekommen, deutsche. Noch bevor wir die beiden überhaupt zu Gesicht bekommen haben, hat Alex die beiden schon für sich eingenommen, sie wollen nun auch vegan werden, mit ihm trainieren und er hat ihnen einen Job versprochen, da wo er auch arbeitet. Sonntag gehen sie alle, sie ziehen nach Napier um weil der Job dort ist. Die beiden Deutschen sind ganz nett, aber nicht besonders motiviert und erst recht nicht hilfsbereit, und Alex werde ich ebenso wenig vermissen. Nur Karen hätte ich gern länger hier gehabt, ich kann zwar überhaupt nicht verstehen was sie an Alex findet, aber man kann super mit ihr spazieren gehen und stundenlang reden. Ihr Visum läuft bald ab, aber sie würde gern in Neuseeland bleiben und nicht nach Schweden zurück gehen, deshalb hat sie gerade ziemlich viel Stress.
Wir hoffen, dass wir dann ab Sonntag nette neue Mitbewohner bekommen. Zumindest ist Alex dann weg und kann die Leute nicht mehr von seinen komischen Ansichten über zeugen. Die ganze Zeit erzählt er, dass Ilario und Sebi es nicht zu schätzen wussten, was er für sie getan hat, und dass sie es ihm zu verdanken haben, dass sie ihren Lebensstil gefunden haben. Ich habe noch nie jemanden getroffen, der so überzeugt von sich selbst ist. Sonntag werden wir definitiv feiern.

Vici und ich sind mal wieder arbeitslos, Ladi (die Verpeiltheit in Person) meinte eigentlich wir könnten diese Woche zumindest Mittwoch und Donnerstag arbeiten, Freitag und Montag sind hier Feiertage, Labour Day, also haben alle ein langes Wochenende. Da hat auch Chrissy frei, also können wir dann wenigstens zusammen etwas unternehmen. Ab Dienstag müssten wir auf jeden Fall wieder etwas langfristiges haben, wieder für Gus. Entweder müssen wir die Apfelbäume an den Stämmen sauber machen (keines Ahnung was das bringen soll) oder die Blüten entfernen. Wir hoffen sehr das es klappt, denn diese ganze Woche haben wir jetzt keinen einzigen Tag gearbeitet, aber Miete und Verpflegung bezahlen sich ja schließlich nicht von selbst und eigentlich sollte das Geld ja mehr werden und nicht weniger. Es würde schon reichen, wenn wir für drei Wochen von den acht verbleibenden bis Januar die komplette Woche arbeiten könnten und ab dann nur 2 Tage pro Woche um keine Ausgaben für Miete und Essen zu haben. Wenn das hier nicht klappt müssen wir uns etwas anderes suchen.

Es ist auf Dauer ziemlich langweilig die ganze Zeit zu Hause zu hängen, ohne Arbeit. Vici und ich versuchen so viel wie möglich zu unternehmen (zum Glück haben wir ja jetzt Kevin) aber es ist gar nicht so einfach, wenn man möglichst nicht so viel Geld ausgeben will, und sooo viel kann man hier auch nicht tun. Als wir angekommen sind in Hastings, habe mir aus dem Informationscenter ganz viele Flyer geholt und mir alles aufgeschrieben, was man machen kann. Diese Liste haben wir schon fast durch. Wir waren am Ocean Beach, Waimarama Beach, Wasserfällen, auf dem Farmer's Market, in Havellock North, in einem berühmten Eisladen, haben uns Napier angeguckt, in den heißen Quellen gebadet,... Und gestern sind wir ins Schokolade Museum gefahren, auf meinen Wunsch hin. Ich hab es ja nun wirklich nicht mit Museen, aber wenn es um Schokolade geht... Karen und Vici mussten mich irgendwann weiter zerren, weil ich mir wirklich jede Infotafel durch gelesen hab. Es ging größtenteils um die Geschichte des Schokoladenkonsums, die indigene Bevölkerung in Südamerika hat Kakaobohnen als göttliche Speise verehrt und mit der spanischen Kolonisation ist der Kakao nach Europa gekommen. Es gab viele witzige Zitate, ein spanischer Eroberer hat Schokolade z.B. als das nahrhafteste und gesündeste Essen beschrieben, von dem er je gekostet hat. Wer eine Tasse heiße Schokolade trinkt, der müsse den ganzen Tag über nichts anderes mehr essen.


Auch sehr amüsant fand ich, dass Goethe sich auf seine Reise durch die Schweiz eigene Schokolade mitgenommen hat, weil er der Schweizer Hotel Industrie nicht genug vertraut hat, dass sie dort vernünftige Schokolade haben. Kann ich gut verstehen, ich hätte mir auch gern einen Vorrat an Milka mitgenommen, wäre es nicht verboten nusshaltige Speisen nach Neuseeland einzuführen...



(Auf der Karte konnte jeder Besucher des Museums verewigen wo er herkommt, bei Deutschland war kaum noch Platz...)

Es gab auch noch einen Souvenirladen, ein Café und einen Schokoladeladen natürlich, der aber leider sündhaft teuer war. Der Ausflug hat sich aber wirklich gelohnt.






Jetzt müssen wir sehen, wie wir uns noch sechs Tage beschäftigen,bis wir dann (hoffentlich!) wieder arbeiten. Ich habe mir für eine Woche WLAN gekauft, also fällt mir das nicht allzu schwer (Castle... :') ) aber bei so schönem Wetter kann ich einfach nicht drinnen sein. Also gehe ich einfach viel spazieren, lese, spiele Gitarre. Und unternehme ab und zu etwas mit Vici, heute wollen wir vielleicht nochmal an den Strand. Wir wollen auf jeden Fall ins Splash Planet, ein Freibad mit riesiugem Rutschenpark, aber das macht erst im November auf.
Am Wochenende waren Chrissy, Vici und ich in einer Bar in Havellock, die scheinbar auch ein Club ist. Dort gab es einen Shot namens 'Snickers', der laut Vici und Chrissy tatsächlich wie der Schokoriegel geschmückt hat. Ich bin gefahren und konnte daher leider nicht probieren, deshalb wollen wir am Wochenende nochmal dorthin. Wir haben zufällig Jade getroffen, die kümmert sich hier immer um die Hausvermietung und bringt die neuen Backpacker her und macht kommt freitags um die Miete abzukassieren. Jeder hier meint, dass sie transsexuell ist. Und die Frau mit der sie da war sah auch irgendwie männlich aus. Jedenfalls fanden wir es extrem lustig, weil wir uns im Bad Taste Stil "zurecht gemacht" hatten, einfach nur weil es witzig ist, wie blöd die Leute einen dann angucken. 



Aber wir hatten nicht erwartet jemanden zu treffen den wir kennen. Und Jade hatte ein Kleid an dass verdächtig nach Ballkleidung aussah, völlig overdressed. Sie hat uns gefragt, ob das unsere Schlafanzüge sind, die wir da anhaben. Merkwürdig.


Montag, 13. Oktober 2014

It's hard, but it's harder to ignore it ~ Cat Stevens

13.10.14, 20:29, Hastings
Donnerstag und Freitag hatten wir dann endlich Arbeit, Weeding. Hat da jemand an Joints statt an Unkraut gedacht...? Schäm dich!
Also, Unkraut jäten auf einem Zwiebelfeld. Bisher definitiv meine Lieblingsarbeit. Jeder hat eine Reihe für sich, in der das Grünzeug rausgerupft werden muss, mit einem (ziemlich stumpfen...) Messer. Das Schöne ist,dass man sich dafür einfach auf den Boden setzen kann und dann alle paar Minuten weiter"robbt", dann bekommt man auch keine Rückenschmerzen. Wir werden pro Stunde bezahlt und niemand kontrolliert, ob wir wirklich arbeiten. Also sind wir ziemlich langsam, hören Musik, unterhalten uns und machen ein paar mehr Pausen als erlaubt. Nachteile hat der Job natürlich auch, man riecht wiederlig nach Zwiebel, und die Klamotten auch, und bekommt seine Hände nie wieder sauber. Aber Hauptsache endlich wieder Arbeit.
Eher weniger erfreulich ist, was Ilario mir Freitag erzählt hat: Er und Sebi wollen weg, schon nächstes Wochenende, und zwar wegen Alex, der ihnen einfach nicht ihren entspannten Lebensstil lässt, sondern sie die ganze Zeit herum kommandiert. Und eben noch ein paar andere Sachen, die uns auch schon aufgefallen sind. Alex macht als einziger nie sauber, lässt sich morgens von den Jungs zur Arbeit fahren ohne sich je zu bedanken,... Von daher finden wires eigentlich gut, dass die beiden sie das nicht mehr gefallen lassen wollen. Aber traurig ist es natürlich für uns. Egal wie sehr man Reggaemusik hasst, wenn man die beiden nur einmal um 23:00, während sie Essen kochen, glücklich in der Küche herumtanzen sieht, ist alles egal.
Sie meinten, sie wollen Alex das sagen, aber das haben sie scheinbar nicht, er weiß zwar, dass sie gehen, aber nicht, dass es seinetwegen ist.
Samstag waren wir zum ersten mal zu dritt frühstücken, weil Chrissy auch mal frei hatte. Danach sind wir mit Kevin erst nach Havellock North, eine kleine Stadt in der Nähe, gefahren (dort gibt es einen Dutch Shop, wo ich mich mit Spekulatius und Lakritze eingedeckt habe, und noch mehr ziemlich außergewöhnliche Läden) und dann zu den Maraetorara Falls. Dort konnte man sogar baden und es gibt ein Seil, mit dem man sich aus ca 3 Meter Höhe hinunter schwingen kann. Das Wasser war aber sehr kalt, wir wollen noch einmal hin fahren wenn das Wetter besser ist und wir baden können. 








Sonntag morgen waren wir beim Farmer's Market in Hastings, der findet dort jede Woche statt. Auf einer großen Wiese stehen vielleicht 30 Stände mit Obst, Gemüse, Schokolade, Brot, Smoothies, Fleisch, Honig, Soßen etc, und an jedem Stand gibt es Probierhäppchen, wo sich natürlich alle gern bedienen. Das Obst ist billiger als im Supermarkt, also haben wir uns gleich damit eingedeckt. Es gab auch Livemusik, eine junge Frau und ein Mann haben ganz viele bekannte Lieder gesungen, zweistimmig, und zwar richtig gut. Das fanden wir so schön, dass wir uns direkt ihre CD gekauft haben. Nur leider haben wir im Nachhinein festgestellt, dass auf der CD nur der Mann zu hören ist, mit selbstgeschriebenen Songs. 






Am Nachmittag sind wir mit den drei Jungs, Karen und noch irgendwelchen Freunden von Alex zu einem Strand gefahren, der ca 2 Stunden entfernt ist. (Ocean Beach fanden wir eigentlich schöner und der ist nur eine halbe Stunde entfernt, aber Ilario und Sebi meine ten sie hätten uns gern dabei weil es ihr letztes Wochenende hier ist. Und natürlich waren auch wieder alle Instrumente dabei. Wir waren auch etwas im Wasser, aber nicht tief.


 Weil wir nichts zu essen dabei hatten und es ziemlich kalt war, sind wir drei früher als die anderen nach Hause und haben es genossen, die ganze Wohnung mal für uns zu haben. Ja, wir haben Backstreet Boys gehört, sehr sehr laut.
Sebi und Ilario gehen also nächstes Wochenende, auf irgendeine Farm im Süden. Karen fliegt nächsten Mittwoch zurück nach Schweden und Alex, der inzwischen mit Karen zusammen ist, meinte er wird dann auch bald weiter reisen, worüber wir ziemlich froh sind,wenn die anderen alle weg sind würde er uns ja sonst totreden.
Wir wissen noch nicht, ob dann wer neues bei uns eizieht, es wäre ganz schön still hier wenn nicht. Aber wir werden uns schon dran gewöhnen. Chrissy hat heute eine Gitarre gekauft, also müssen wir zumindest darauf nicht verzichten, wenn die Jungs weg sind.
Heute, am Montag, waren wir wieder Weeden, morgen haben wir frei.

Montag, 6. Oktober 2014

It felt like spring time ~ Sophie Hawkins

07.10.14, 16:26, Hastings
Das mit den Wasserfällen ist leider doch nichts geworden, das Wetter war nicht so gut. Also sind wir zu Hause geblieben, was aber auf die Dauer ganz schön langweilig und nervig ist,zumindest wenn fünf Leute in einem Wohnzimmer abhängen und keiner irgendetwas zu tun HT. Also bin ich zu allen Parks in der Nähe gegangen, hab Musik gehört und gelesen. Sonntag hatte Chrissy dann auch endlich mal frei, zusammen sund wir erst zum Te Mata Peak






 (einem Aussichtspunkt auf einem Berg, sehr schön!) gefahren, und dann noch ml zum Ocean Beach. Mit baden war zwar wieder nichts, aber wir hatten trotzdem unseren Spaß,schließlich hatten wir Musik, Essen und Bier dabei und haben natürlich ganz viele Fotos gemacht.








Ich bin übrigends auch zum ersten mal Gier in Neuseeland selbst Auto gefahren! An Kevin mussman sich erstmal gewöhnen, die Lenkung ist ehe merkwürdig, den Schleifpunkt spürt man kaum und den Motor zu starten ist auch nicht so einfach, aber er fährt, das ist die Hauptsache. Und es ist gar nicht so merkwürdig, auf der linken Straßenseite zu fahren, wie ich gedacht hatte!
Heute, am Montag, hatten wir immer noch keine Arbeit (Vici und ich), jetzt heißt es ab morgen. Da wir es zu Hause nach 5 Tagen des gammelns nicht mehr ausgehalten haben, sind wir mit Kevin nach Napier gefahren (ich saß am Steuer :') ) Bisher waren wir dort nur einmal mit den Jungs feiern und da haben wir nichts von der Stadt gesehen,deshalb hat es uns gerade total ungenauen, wie schön Napier ist. Im Gegensatz zu Hastings liegt es am Meer, das eine wunderschöne türkise Farbe hat, nur leider gibt es keinen schönen Strand davor sondern jede Menge schwarzen Kies.
Napier hat eine sehr schöne Innenstadt mit vielen Mode Geschäften und u seren geliebten Kramsläden, die allerdings nicht so schäbig sind sondern fast schon edel wirken, und sehr kitschig. Üverall gibt es schon Weihnachts Sachen! Am Ende der ewigen Einkaufsmeile (in der es tatsächlich schöne (!) Cafes gibt, eine Seltenheit in Neuseeland) gibt es eine Art Park , der Kreisförmig um einen Springbrunnen angelegt ist. Total symmetrisch sind dort Blumenbeete gepflanzt worden, mit den unglaublichsten Farben, so etwas haben wir noch nie gesehen und konnten den Blick überhaupt nicht abwenden. Mir ist schon am Anfang eine große Skulptur einer Harfe aufgefallen, und wie aus dem nicht heraus erklang (scheinbar aus einem Lautsprecher an der Skulptur) eine Harfenmelodie von Greensleeves und dann von Bruder Jakob, das war wunderschön!





















In der Stadt stand auch wieder ein bemaltes Klavier auf dem "Play me" stand, was ich natürlich auch gleich getan habe. Zurück sind wir am "Strand" entlang gegangen, auch dort wurden schöne Blumenbeete angelegt.
Auf dem Rückweg ist uns dann aufgefallen, dass wir ungefähr gar kein Benzin mehr im Tank haben, die Kontrollleuchte ist scheinbar nicht funktionstüchtig, denn sie hat nicht geleuchtet. Zum Glück haben wir es noch rechtzeitig zu einer Tankstelle geschafft, dort gab es das nächste Problem: Man bezahlt hier immer erst und rankt dann, ich hatte gesagt für 30$ tanken, normalerweise stoppt der Benzinfluss dann automatisch, wenn man das erreicht hat. Es hat aber nicht aufgehört und wir wollten nicht einfach wegfahren, weil wir ja mehr getankt hatten als bezahlt. Also wieder zur Kasse und wie sich herausstellte hat jemand vor uns getankt ohne zu bezahlen, deshalb ist das falsch gelaufen. Sehr merkwürdig.
Mit vollem Tank wollten wir dann noch zum Cape Kidnapper, das ist ein Aussichtspunkt auf einer Klippe. Mitten auf der Straße stand dann aber plötzlich, dass man nur weiterfahren darf,wenn man irgendwo Mitglied ist, in einer Art Hostel. Tatsächlich kann man die Klippen nur hinauf LAUFEN, wenn man dort nicht wohnt, was wirklich merkwürdig ist. Das Schild steht nämlich mitten auf dem Highway. Also sind wir wieder umgekehrt.