Sonntag, 18. Januar 2015

It's gotta be a good life~ One Republic

Nun sind wir uns ziemlich sicher den schönsten Ort Neuseelands und vielleicht der ganzen Welt gefunden zu haben. Nach dem Abschied von Juli, Jason, Robert und Caro, der für alle sehr tränenreich verlief (wir werden sie in Neuseeland vermutlich nicht wiedersehen) sind wir in Richtung Coromandel Halbinsel aufgebrochen, mit einem Zwischenstop in Matamata, Hobbitton.
Letztendlich fand ich Hobbitton für 75$ ziemlich enttäuschend. Die Filmkulisse mit den 93 Hobbitthöhlen ist zwar total schön, aber es wurde keine einzige von innen eingerichtet. Die Führung war auch nicht besonders interessant, was uns erzählt wurde waren ziemlich nebensächliche Details, ich dachte irgendwie dass es auch ein bisschen um die Geschichte, die Schauspieler und den Dreh geht.

Im Green Dragon, dem Gasthaus, hat jeder  ein Greigetränk bekommen, man durfte sich eins von vieren aussuchen, das speziell für Hobbitton gebraut wird. Das Green Dragon wurde, der Filmhandlung entsprechend, tatsächlich abgebrannt, und nur  für die Führungen wieder aufgebaut. Es ist sehr detailreich gestaltet und eigentlich das spannendste in Hobbitton.

Die Fahrt nach Coromandel hat danach noch zweieinhalb Stunden gedauert. Wir wollten irgendwo anhalten, wo es free WiFi gibt, um uns einen Campingplatz auszusuchen. Wir hatten zwar eigentlich schon einen gefunden, aber wie sich herausstellte war der 90 km von allen Sehenswürdigkeiten entfernt. Das mit dem WLAN bei McDonalds hat natürlich wie immer nicht geklappt, aber wir brauchten eh mal eine Pause. Letztendlich sind wir dann erst zu einem Ergebnis gekommen, als wir wieder im Auto saßen. Die Coromandel Halbinsel ist nämlich extrem dünn besiedelt und hat nur sehr wenige Campingplätze, das sind dann entweder richtige (teure) Holidayparks oder kostenlose, die weder Toiletten,  Duschen noch fließend Wasser haben. Wir haben den aber doch noch einen guten gefunden, und in einen Campingkocher investiert.
Als wir die Halbinsel erreichten, waren wir sofort  begeistert: Der Highway verläuft direkt am Wasser und windet sich um die Küste herum. Die Landschaft lässt sich über überhaupt nicht mit Worten beschreiben, es sah einfach toll aus. Der Zeltplatz liegt  genau am Meer, außer uns ist nur noch ein Paar aus England hier (gestern sind kurz zwei Betrunkene aufgetaucht, die uns ziemlich genervt haben, aber dir sind zum Glück schnell wieder abgehauen. Wir konnten problemlos unser Zelt aufbauen und den Campingkocher anwerfen. Von unserem "Festmahl" (Baguettebrot in Oliven angebraten und natürlich Nudeln, waren wir total begeistert. Die Kochplatte ist richtig gut, es ging wirklich schnell. Dann haben wir uns an den (10 Meter entfernten) Strand gesetzt, Gitarre gespielt, und einen weiteren neuseeländischen Sonnenuntergang bestaunt. Gebadet haben wir schon direkt nach der Ankunft, das Wasser ist total warm.

Wir haben die Lichterketten wieder ausgepackt, und statt einem Lagerfeuer als Lichtquelle benutzt. Der Sternenhimmel war natürlich auch wieder wunderschön. Es wurde kalt und wir sind früh schlafen gegangen. Heute Morgen hat mich die Hitze im Zelt natürlich mal wieder um 8 geweckt.

21.01.15, 22:33, Auckland

Nun sind wir wieder da, wo alles angefangen hat, in Auckland. Und ich kann die Stadt noch genau so wenig leiden, wie vor fünf Monaten (Wahnsinn wie schnell die Zeit vergeht). Es ist zu voll, zu laut, zu dreckig und es gibt keine Parkplätze. Zum Glück bleiben wir nur für diese eine Nacht, Chrissy und Vici haben ihren 2. Bungee Jump gemacht und danach waren wir in "Freddy's Ice Bar". Dort bekommt man eine dicke Winter Jacke und Handschuhe ausgeliehen (was ziemlich witzig aussah, weil wir dazu kurze Hosen anhatten ) und wird dann in einen Raum geführt, in dem Minuszeichen herrschen. Alles besteht dort aus Eis, die Bar, die Tische,  Stühle, selbst die Gläser. Und überall standen Eisskulpturen, ziemlich  cool! Jetzt sind wir im Hostel und nutzen das Wlan und die Steckdosen um Campingplätze zu buchen, im Northland. Es geht einmal um den Cape reinga herum und dann nochmal für eine Nacht  nach Auckland, denn von hier aus fliegen wir zu den COOK ISLANDS!

Auf der Coromandel hatten wir eigentlich noch ein Orchideenhaus, die Rapala Waterfalls und die driving creek railway (eine kleine Eisenbahn) eingeplant, aber die ersten beiden waren nicht, wie vermutet,  umsonst, daher haben wir sie weggelassen. Gestern  waren wir am Cathedral Cove, ein unglaublich schöner Strand mit riesigen Felsen, die Höhlen, so groß wie Kathedralen bilden. Der Wanderweg dauert offiziell 45 Minuten, wir haben aber nur 20 gebraucht, in Neuseeland sinddiese Angaben, immer übertrieben. Es war au h wieder viel zu heiß, um sich überhaupt  zu bewegen, aber letztendlich hat es sich gelohnt. Schade war nur, dass es total überfüllt war, hier sind schließlich immer noch Sommerferien. Trotzdem ist ein richtiges Karibikfeeling aufgekommen, wir haben gebadet, gesonnen und die spektakulären Felsformationen bewundert.

1 Kommentar:

  1. Schön...traumhaft....beneidenswert....ich will auch!! Noch 6 Monate...hi..hi

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